Genozid

Völkermord bzw. systematische Vernichtung eines Volkes oder  einer Volksgruppe, in der Regel durch staatliche Gewalt. Der Begriff  wurde 1944 durch den Juristen Raphael Lemkin in seinem Buch „Axis  Rule in Occupied Europe“ geprägt. Im Jahr 1948 wurde  diese Definition Bestandteil der UN-Völkerrechtsdeklaration.  Das bekannteste Beispiel eines Genozids ist der Holocaust an den  europäischen Juden. Der erste Völkermord in Europa ereignete sich bereits im Jahr 1915, als die Armenier im Osmanischen Reich  vernichtet wurden. Für dieses Ereignis ist der Begriff allerdings  bis heute strittig.


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  • Lernstation 2: Ursachen klären / Arbeitsauftrag 2: Vergleichbarkeit von Holocaust und ethnischer Säuberung?
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